Klopfzeichen

Dezember 2012 – „In guter Hoffnung – Wir werden das Kind schon schaukeln“

Die Personen der Adventsgeschichte bringen eine große Portion Mut mit. So, als würden sie allen Widrigkeiten zum Trotz sagen: Wir werden das Kind schon schaukeln. Maria, Josef, die ganze Welt scheint angesteckt von dieser Zuversicht, dieser Hoffnung und diesem Mut zum Leben. Egal, wie schwierig die Anfänge auch sein mögen. Und das heißt für uns: auch wir dürfen uns ermutigen lassen zur Hoffnung und Zuversicht, dass es gutgehen wird mit dem, was wir zur Welt bringen.iggering an der Klarinette.

September 2012 – „Ausgebrannt! Elias, der Engel und der neue Weg“

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Bereits im Mittelalter wurde das Phänomen der „Elias-Müdigkeit“ benannt, ein Zustand der Erschöpfung und des Ausgebranntseins, den wir heute auch mit „Burnout“ umschreiben. Der Begriff geht zurück auf den Propheten Elias aus dem Alten Testament, der sich nach übergroßem Eifer in völliger Verzweiflung und Entkräftung wiederfindet, in der nichts mehr geht. Unter dem Titel „Ausgebrannt! Elias, der Engel und der neue Weg“ beschäftigte sich das ‚KLOPFZEICHEN‘ im September 2012 in der St. Antonius-Kirche Hamb mit Elias und suchte nach Antworten auf die Frage „Was geht, wenn nichts mehr geht?“ Ruhe, um zu sich selber zu finden, und Nahrung zur Kräftigung war das, was der Engel Elias zukommen ließ, und was ihn schließlich weiter gehen ließ. Im Anschluss an den Gottesdienst in der Kirche wurden die schriftlichen Äußerungen der Teilnehmer zur Frage „Wann habe ich schon mal das Gefühl, ausgebrannt zu sein?“ verbrannt, während die Aufforderung des Engels „Steh auf und iss, sonst ist der Weg zu weit für dich!“ mit dem Essen von Brot wörtlich genommen werden konnte. Die musikalische Gestaltung hatten Andreas Schwanewilms am Keyboard und Christiane Fischer-Wiggering.

Juni 2012 – „Aus gutem Grund vergnügt“

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Auch während der Glaubenswoche „Gottesspuren suchen – entdecken – feiern“ im Juni 2012 gab es ein „KLOPFZEICHEN“. „Aus gutem Grund vergnügt“ – dieser leicht abgewandelte Titel aus einem Gedicht von Mascha Kaléko war der Leitgedanke: achtsam zu sein gegenüber der Umwelt, gegenüber anderen Menschen und gegenüber uns selbst hilft uns, bewusst zu sehen und Überraschendes wahrzunehmen, Unentdecktes schätzen zu lernen und sich bereichert und beschenkt zu fühlen. Das ist Grund genug, öfter mal vergnügt zu sein.

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